Tom Ryser

Tom Ryser

Tom Ryser, seit 1990 Hausregisseur von Ursus & Nadeschkin, ist ausgebildeter Schauspieler. Er inszeniert zwischen den Stühlen mal Tanz, mal Theater, mal Zirkus und mal alles gleichzeitig. Er macht Produktionen mit 700 Leuten oder nur mit zweien, und manchmal macht er Ballett mit Baumaschinen. Die Grenzen zwischen den Sparten mag er nicht, und am liebsten inszeniert er dort, wo es noch keine Lösungen gibt. Seit 1996 ist der Basler freischaffend als Schauspieler, Regisseur und Choreograph in Berlin, Frankfurt, Leipzig, Dresden, Brest, Zürich, London, New York, Basel, Aargau, Venda (Südafrika) tätig. Am Theater Basel inszenierte er u. a. «Meisterklasse» von Terrence McNally, Wittenbrinks «Sekretärinnen», «Im Himmel vorusse» und die Musicals «Fame», «Hair» und «My Fair Lady». Mit der «Raketensymphonie», einem Stück für 16 Solisten, ein Feuerwerk und Chor, eröffnete er die Kulturhauptstadt «Linz 09». Wiederholt hat Tom Ryser in den vergangenen Jahren am Theater Freiburg gearbeitet. Hier entstanden «Orpheus in der Unterwelt» (2011), «Children of the revolution» (2012), Händels «Rinaldo» (2012), und Brecht/Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» (2013). Ausserdem kam es zu ersten Arbeiten mit der Oper des Theater Bonn (Nicolais «Die lustigen Weiber von Windsor», 2011/2012) sowie den Staatstheatern in Saarbrücken («Operation -Orchester. Oper ohne Orchester», eine Bearbeitung von Mozarts «Die Zauberflöte», 2012/2013) und Kassel («Evita», 2012/2013).

2008 wurde Tom Ryser gemeinsam mit Ursus & Nadeschkin der Hans-Reinhart-Ring, die höchste Theaterauszeichnung der Schweiz, zuerkannt.

« ...Tom Ryser weiss, wie bei Künstlern Blockaden abgebaut und schlummernde Potenziale geweckt werden können. Seine Arbeit „Im Orchester graben“ beweist dies eindrücklich.»
Aargauer Zeitung